Protest gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln

Gemeinsam mit Genoss*innen von Nationalismus ist keine Alternative und Solidarität statt Hetze waren wir am 22.04.2017 an den Blockaden und Demonstrationen gegen den Bundesparteitag der reaktionären, rassistischen, antifeministischen und antisemitischen Partei AfD in Köln beteiligt. Bereits um 6 Uhr früh trafen sich viele Antifaschist*innen an unserem Treffpunkt um gemeinsam nach Köln zu fahren. Wir beobachten zunehmend, dass immer mehr Menschen die gemeinsame Anreise nutzen. Es freut uns, dass das auch diesmal so war, trotz der frühen Uhrzeit.

Bildquelle: Twitter @161ausbildung

Vor Ort beteidigten wir uns am Nika-NRW Finger und blockierten eine zentrale Zufahrtsstraße zur Deutzer Brücke. Friedlich aber entschlossen hielten wir die Blockade mehrere Stunden und verzögerten und erschwerten die Anreise der AfD deutlich, was wir als Erfolg werten, auch wenn der Parteitag leider nicht komplett verhindert werden konnte. Continue reading

Turn Left. Smash Nationalism. Den AfD-Bundesparteitag in Köln verhindern!

22. April 2017 – Köln – Den AfD-Bundesparteitag verhindern!
Ab dem frühen Morgen: Blockaden
Im Anschluss: Großdemo >>join the anti-racist and anti-capitalist bloc

Am 22. und 23.4.2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das die Stadt gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Die AfD hat Köln als Austragungsort ihres Parteitages nicht zufällig gewählt. Die Domstadt ist seit den sexualisierten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt. Die Tatsache, dass die Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht von Menschen ausgegangen sein soll, die als „Nordafrikaner“ kulturalisiert wurden, brachte diese Gewalt in den Fokus des deutschen Staates – denn so wurde sie anzeigbar und verfolgbar. Diese Gewalt wurde nur sichtbar als ihre, national gedeutete, Form der Gewalt von „Fremden“. Sie blieb gerade dadurch in ihrer tagtäglichen patriarchalen Erscheinung unsichtbar. Der Sichtbarmachung von sexualisierter Gewalt hat die Poblembewältigung der bürgerlichen Gesellschaft nicht genützt – wohl aber zahlreichen völkischen Gruppierungen, die den sich als Frauenrechte schützend gerierenden Rassismus dankend als Ticket annahmen, mit dem sie an der Debatte der Mitte der Gesellschaft teilnehmen konnten. Die AfD ist die jüngste in dieser Reihe von Hässlichkeiten. Eingemietet hat sie sich in Köln im edlen Maritim-Hotel, das sich nicht zu schade ist, der parlamentarischen Stimme der Koalition aus völkischem Mob und Elite eine Heimat zu bieten. Verwiesen wird darauf, dass die AfD eine demokratische Partei wie alle anderen auch sei.
Der Maritim-Hotelgruppe mögen ihre Geschäftsinteressen wichtiger sein, wir jedoch werden die AfD auf eine Art und Weise willkommen heißen, die diesen völkischen Deppen angemessener ist. In der Vergangenheit ist es linken, emanzipatorischen Kräften schon oftmals gelungen, zu diesem Zweck tausende Menschen auf die Straße zu bringen. Weiterlesen.

Gegen den Landesparteitag der „AfD“ in Oberhausen

Die Debatte darum, wie die Auseinandersetzung mit der AfD zu führen sei, ist in Parteien sowie in der Gesellschaft in vollem Gange. Der Umstand, dass hier eine nicht-neonazistische Partei offen völkisch-rassistische Positionen bezieht, erschwert vielen die Einordnung und inhaltliche Auseinandersetzung. Zur Vorbereitung der Landtagswahlen in Nordrhein Westfalen, hält die „Alternative für Deutschland“ (AfD) am Sonntag den 29.01.2017 den 13. Landesparteitag in Oberhausen ab.

Dieser Landesparteitag soll in der ehemaligen Stadthalle stattfinden, welche nach Luise Albertz, der ersten Oberbürgermeisterin Oberhausens nach dem 2. Weltkrieg, benannt war und deren Vater im NS-Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet wurde.

Der Einlass der rechtspopulistischen Veranstaltung beginnt am Sonntag morgen um 8:00 Uhr, die Eröffnung des Parteitags ist für 10:00 Uhr geplant.

Wir werden am Sonntag, den 29.01. ein klares Zeichen setzen!
Aufruf der NIKA-Kampagne zur antirassistischen Demonstration.
Achtet auf noch folgende Ankündigungen der Antifa Oberhausen.

Für ein solidarisches und weltoffenes Oberhausen!
Nationalismus ist keine Alternative!

Nationalismus ist keine Alternative!

Wir, antifaschistische und linke Gruppen aus ganz NRW, haben uns zu „NIKA NRW“ zusammengeschlossen. In Zukunft werden wir gemeinsam der AfD, dem organisatorischen Rückgrat des gesellschaftlichen Rechtsrucks, entschlossen entgegentreten. IGemeinsam werden wir unsere grundsätzliche Kritik am wachsenden Rassismus in der Gesellschaft, sowie der Abschottungspolitik Europas noch lauter auf die Straße bringen. Weiterlesen